Bis Nachmittag Sonne, bis 34°; Gewitterwolken am Abend
Wir fahren heute mit beiden Autos ins Schnalstal, parken eines kurz vor Neuratheis und fahren mit dem anderen weiter bis zum Startpunkt der Themenwanderung „Silentium“ nach Unser-Frau-im-Schnals. Wir verlaufen uns kurz, weil ab da noch ein Pilgerweg abgeht, finden dann aber hinter der Kirche den richtigen Weg zunächst hinab nach Kartaus.
„Weg gesperrt ab…“ bringt uns ein wenig aus dem Konzept (denn was alternativ tun?). Eine Wanderin beruhigt uns aber, dass es nur ein kurzes Stück über die Hauptstraße geht.
10.10 Uhr Abmarsch. Es geht durch lichten Wald, über Wiesen , zunächst ein wenig auf und ab, vorbei an Wasserfällen – im Blick immer die steilen Wiesen und Höfe auf der anderen Seite des Schnalsbachs.
Kurz vor Kartaus werden wir wegen einer Mure umgeleitet, müssen ca. 300 m über die Hauptstraße gehen und dann über die Zufahrtstraße hinauf nach Kartaus. Die Uhr schlägt 12, als wir vor der Kirche eintreffen.
In Kartaus machen wir den obligatorischen Rundgang durch den alten Kreuzgang und essen unsere Brote auf den Picknickbänken des Spielplatzes.
Weiter geht es nun über etwas rutschige, grasbewachsene und stellenweise zugewachsene Wege hinab nach Neuratheis. Man muss ständig auf den Weg achten, um nicht auszurutschen. Durch Buschwerk ist zudem die Sicht hinunter meistens eingeschränkt.
Nach Überquerung eines etwas schwierigen Bachbettes sind wir gegen 13.30 Uhr am Restaurant Neuratheis. Ich laufe alleine weiter, um das Auto zu holen. Es geht noch einmal richtig rauf, 300 m eben und dann wieder steil hinunter, bei der Schwüle echt schweißtreibend.
Punkt 14 Uhr stehe ich vor dem urigen Restaurant, wo ich noch mein Radler bekomme. Dann hinauf zum Startpunkt Unser-Frau-im-Schnals und wieder hinunter – in Naturns zeigt das Thermometer 34°.
Zu Hause Kaffee, kalten Gemüseeintopf und Schwitzen.
Wir packen unsere Sachen zusammen und machen uns fertig für’s Abschiedsessen bei Lamm in Naturns. Vorher fahren wir zum Lindenhof, rechnen ab und verabschieden uns. Es beginnt zu tröpfeln.
Das Essen bei Lamm ist gut mit genügend Auswahl für jeden. Kann man sich (immer noch) merken.
Und das war dann auch schon wieder unser Urlaub.